Über PAWsitivity Hundetraining Bremen - Unsere Philosophie und Team

Über mich

Ich heiße Juliane Sander und lebe seit 2011 in Bremen.

Geboren und aufgewachsen bin ich im ländlichen Hamburger Umland. 

Ich habe eine Ausbildung als staatlich geprüft Erzieherin und eine Ausbildung als Notarfachangestellte absolviert; letzteres ist bis heute der Beruf, in dem ich hauptsächlich tätig bin.

2017 ist Hündin Fay eingezogen und es war klar, dass sie mich ins Büro begleiten würde.

Ziemlich schnell stellte Fay mich vor einige Herausforderungen, von denen ich erst glaubte, sie alleine bewältigen zu können, schließlich war Fay nicht mein erster Hund. Insbesondere Hunde- und Menschenbegegnungen wurden zu unserem Hauptthema und mir wurde schnell klar, dass ich mir Hilfe holen musste. 

Ich fand heraus, dass das klassische Hundetraining für uns nicht der richtige Weg war. Ich fand damals eine Trainerin, die anders arbeitete als die, bei denen wir vorher waren und die uns sehr geholfen hat. Trotzdem wuchs in mir der Wunsch, mir und Fay selbst helfen zu können und sozusagen unser eigener Trainer zu werden. 

Also begann ich mit der Ausbildung zur Hundetrainerin bei Anne Bucher - Anders mit Hund, die ich 2024 erfolgreich abgeschlossen habe. In der Ausbildung lernte ich, dass das bedürfnisorientierte Hundetraining die Art von Training ist, in der ich mich sehr wohl fühle und dass dies der beste Weg ist, um mit Fay zu einem richtigen Team zusammen zu wachsen.

(Nachtrag: Fay ist leider Anfang Juni 2026 verstorben. Sie hat aber selbstverständlich eine würdige Nachfolgerin.) 

 

 

Warum ich Hundetrainerin geworden bin.....

Mein Weg mit Fay war anfangs schwierig, zumal sie auch gesundheitliche Themen mitbrachte. 

Kamen Artgenossen in Sichweite, flippte Fay sofort aus. 

Fremde Menschen, die einfach nach dem Weg fragen wollten? Äußerst schwierig. 

Der Chef, der energisch mein Büro betreten hat? Wurde vom Hund prompt angebrüllt.

Einfach spontan an neuen Orten spazieren gehen? Fay zerrte an der Leine und drehte sich kratzend im Kreis. 

Den normalen Alltag mit ihr empfand ich damals als enorme Herausforderung, dazu kam noch, dass sie mich ins Büro begleitet hat und sich dort möglichst unauffällig verhalten sollte. Wäre mir das damals nicht erlaubt worden, hätte ich Fay (die ein Trennungshund ist) alleine nicht behalten können.

Es lastete zu allem also auch noch der gesellschaftliche Druck auf mir als Hundehalter, dem Anspruch des Umfelds gerecht zu werden. 

Umso stolzer bin ich auf das, was wir bis heute geschafft haben. Von dem Druck, der damals auf mir lastete, ist heute nichts mehr übrig. 

Und genau das möchte ich auch anderen Mensch-Hund Teams vermitteln - dass der Alltag mit Hund nicht belastend und voller Stress sein muss;

dass Hundetraining nicht bedeutet, im strömenden Regen auf einem Hundeplatz zu stehen und Kommandos abzufragen:

dass Hundetraining Spaß machen darf und dass es wunderbar ist, zusammen zu wachsen und zu lernen. 

Ich möchte Dir zeigen, wie ein harmonisches Miteinander mit Dir und Deinem Hund möglich wird, auch wenn euer Alltag vielleicht im Moment noch herausfordernd ist. 

 

 

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